“Ruanda ist ein armes, kleines Land im Zentrum Afrikas, knapp südlich des Äquators gelegen. Es ist mit ca. 8 Millionen Menschen überbevölkert. Das Land ist sehr hügelig. Die Bewirtschaftung der Felder ist schwierig und wird wesentlich von Hand gemacht. Die Zukunftschancen sind gering, deshalb ist es so wichtig, daß die Kinder einen Schulabschluss erreichen und dann Berufsausbildung oder ein Studium abschließen.Die geschichtlichen Ereignisse, der Völkermord 1994, an dem soviele Menschen als Täter beteiligt waren, hat das ganze Volk traumatisiert und verunsichert. Niemand kann vergessen, was geschehen ist. Seit Jahren wird eine juristische Aufarbeitung und eine Versöhnung angestrebt. Wir, die Menschen, die in anderen Ländern leben, haben damals dem Völkermord zugeschaut und nichts getan, um ihm Einhalt zu gebieten. Wir stehen in der Schuld und müssen Ruandern helfen.

Viele Kinder und Jugendliche haben längst resigniert. Sie haben sich damit abgefunden ein Leben ohne Hoffnung, mit all den Brutalitäten und Absurditäten für immer leben zu müssen.”

Aus diesem Grund unterstützt unser Verein “Kinderhilfe Dr.Alfred Jahn e.V.” als eingetragener gemeinnütziger Verein die wertvolle und unentbehrliche Arbeit von Dr.Jahn in Ruanda.
Unter der Rubrik News können Sie sich die Satzung durchlesen und downloaden (so auch den Mitgliedsantrag und Spenderinfos) - ebenso dürfen Sie unserem Verein gerne beitreten und mit einem Jahresbeitrag von 10 Euro die Verwaltungskosten unterstützen, die wir ehrenamtlichen Mitarbeiter selbst und durch die Mitgliedsbeiträge tragen.

Der Verein besteht aus mittlerweile knapp über 70 Mitgliedern, davon 7 Gründungsmitglieder, die im Oktober 2004 den Verein mit Dr.Jahn als 1.Vorsitzenden ins Leben gerufen haben.
Seit dieser Zeit sind bis heute viele tausend Euro gespendet worden. Durch diese Gelder wurde bisher die Alltagsversorgung und Schulausbildung von knapp 70 Schützlingen verwirklicht. Unter unseren Spendern sind viele Menschen, die Dr.Jahn persönlich kennen und seine Arbeit schon über mehrere Jahre verfolgen.
Ebenso haben viele Eltern von Kindern, die Dr.Jahn in seiner bisherigen Laufbahn erfolgreich operierte großzügige Spenden als Möglichkeit genutzt Ihren Dank auszudrücken. Wir freuen uns genauso über die gespendeten Taschengelder vieler Kinder und Erlösen aus Schul-und Kinderbasaren, als auch über die von Spendern organisierten Flohmärkte. Viele Geburtstags”kinder”lassen sich als Geschenk Spenden auf unser Konto überweisen.

Wir werden oft nach Patenschaften für einzelne Kinder gefragt und müssen diese Möglichkeit aus rein organisatorischen Gründen leider bisher verneinen.Um diesen Fragen vorzugreifen, möchten wir die Gründe dazu erklären:

Die Verwaltung und Organisation unseres Vereins wird von vier Personen bewältigt.
Dr. Jahn ist vor Ort alleinig für die Verteilung der Spendengelder zuständig. Er kalkuliert die Beträge für Essen, Löhne für Köche und Wachmänner, Miete,Strom, Wasser, Schulgelder und Materialien, Medikamente und Kleidung und bezahlt diese mit den Spendengeldern. Er führt ein Kassenbuch und schickt monatlich alle Belege nach Deutschland, wo Sie von der Kassenwärtin verwaltet werden. Bis Ende 2008 war Christina Geiger für diese Position verantwortlich, seit 2009 hat dies Johanna Kirschner übernommen und seit 2010 aktuell Frau Hannemann. Cornelia Meffert ist als 2.Vorsitzende für alle wichtigen Fragen zuständig und steht immer in aktuellem Kontakt zu Dr.Jahn vor Ort. Ebenso kann man über Sie einige Filme und Dokumentationen beziehen - dazu kann Sie über die in der Rubrik angegebene Emailadresse kontaktiert werden.
Für alle sonstigen Fragen und die Pflege des Weblogs ist Christina Geiger verantwortlich.
Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich neben ihren Hauptberufen für den Verein.
Es gibt keinen großen Verwaltungsapparat wie bei anderen großen Organisationen. Dies hat - unserer Ansicht nach- mehr Vorteile als Nachteile. Sie haben bei uns immer die direkten Ansprechpartner und alle Informationen aus erster Hand.
Wir haben durch fehlende Löhne und Verwaltungskosten keinerlei Zusatzausgaben bis auf Porto, Papier und Druckerpatronen. Diese Kosten wurden seit Vereinsgründung ausschliesslich von den Mitgliedsbeiträgen gezahlt und beliefen sich bisher auf ca. 1200 Euro. Alle anderen Kosten, wie Telefon o.ä. werden von den ehrenamtlichen Mitarbeitern selbst getragen.

Somit ist bis heute die Vision von Dr. Jahn verwirklicht:
Jeder einzelne Euro fließt ausschliesslich in die Unterstützung der Bedürftigen!
Nun ist für Sie als Interessent an der Arbeit von Dr.Jahn vielleicht nun besser nachvollziehbar, warum die Organisation einzelner Patenschaften bisher nicht möglich ist.
Sobald wir eine zeit und vor allem kostensparende Variante dafür kreirt haben, werden Sie dies hier nachlesen können.
Für Ratschläge und Informationen jeglicher Art sind wir immer dankbar.

Unter der Rubrik “News” können Sie die, bisher von Dr.Alfred Jahn verfassten, Situationsberichte seiner Arbeit nachlesen und downloaden.

Anbei nochmals die wichtigsten Daten:

Die „ Kinderhilfe in Ruanda Dr.Alfred Jahn e.V.“
c/o Frau Gertrud Seitz
Am Schallermoos 2
84036 Landshut

ist beim Amtsgericht Landshut im Vereinsregister eingetragen und berechtigt, Spenden zu empfangen.

Sie können bei der :

Sparkasse Landhut
IBAN: DE59743500000000009245
BIC: BYLADEM1 LAH

eingezahlt werden. Bei Spenden bis zu einem Betrag von 200 Euro gilt der Überweisungsbeleg zur Vorlage beim Finanzamt als Spendenbescheinigung.

Es fallen keine Verwaltungskosten an. Die Kosten für Porto, Papier, Briefumschlägen werden von Mitgliedsbeiträgen gezahlt und Telefonate werden privat getragen ( von ehrenamtlichen Mitarbeitern ).

Alle Spenden kommen 100%ig den Kindern vor Ort zugute.

12 Kommentare zu “Wofür spenden?”

  1. karenam 21.07.2014 um 17:59

    menschen wie sie machen mir hoffnung. und mut. mut, etwas in meinem kleinen zu bewegen. mut, hinzusehen und zu handeln. danke.

  2. Michael Hofmannam 28.05.2014 um 17:08

    Sehr geehrter Herr Dr. Jahn,
    Auch wir haben den Film über Sie gesehen und zollen Ihnen hohen Respekt.
    Wir werden versuchen Sie und Ihre Arbeit monatlich zu unterstützen und wünschen Ihnen Gesundheit und Ihnen und Ihrem Team die Kraft, diese Arbeit noch lange auszuführen, da die Zeiten auch nicht besser werden.
    Mit freundlichen Grüßen

  3. Nicoam 23.04.2014 um 14:33

    Der Herr Jahn muss ein Engel sein um so etwas tun zu können.
    Habe so einen Menschen noch nie vorher gesehen.
    Wenn jemand etwas spenden möchte ,vielleicht um sein eigenes Gutes zu tun.Dann wäre es hier am besten.

    Ich gebe mein tiefstes Mitgefühl den Menschen die auf solcher Hilfe angewiesen sind.
    Sie brauchen unsere Hilfe.

    Ich würde genau das gleiche wie der Herr Doktor tun,wenn ich eine Möglichkeit dazu hätte.

    Unser Weg ist Gottes Wille

  4. Familie Aslanam 08.04.2014 um 20:11

    Lieber Herr Dr. Jahn,
    durch eine Dokumentation im Fernsehen sind wir auf Ihre Arbeit aufmerksam geworden und haben Ihrem Verein soeben Geld gespendet. Wir verehren Ihr Tun und sind froh zu wissen, dass es Menschen gibt, die – wie so viele es tun – nicht reden, sondern handeln. Ihre aufopferungsvolle Arbeit (oder nennen wir es Leben) möchten wir würdigen und Ihnen ein gesundes und erfülltes Leben wünschen.
    Viele liebe Grüße aus Köln
    Familie Aslan

  5. Rita Grobeam 06.04.2014 um 22:31

    Auch ich habe gestern Abend auf Phoenix den Bericht “Diese Bilder verfolgen mich” gesehen. Gerade habe ich mich weiter informiert. Ich hatte bislang noch nichts von Dr. Jahn gehört. Seine Lebenshaltung ist so sehr beeindruckend, dass ich andere Worte dafür benutzen darf: Gottes große Liebe scheint durch Dr. Jahn. Ich konnte es so deutlich spüren, es ist so.
    Seine gelebte Nächstenliebe, seine ihm geschenkten Gaben für die Ärmsten einzusetzen, berührt mich zutiefst.
    Vielen Dank auch an alle, die ihn in seiner Arbeit unterstützen!
    Ich wünsche Dr. Jahn weiter viel Kraft für seine Aufgaben. Möge Sie alle Gottes reicher Segen begleiten

  6. EinMenscham 05.04.2014 um 22:58

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich kann gar nicht viel schreiben, obwohl ich das gern würde.

    Bewunderung, Hochachtung, Erschütterung, Scham … Worte, die nicht ausreichen zu erklären was ich fühle. Hier muss ich ergänzend anmerken, dass ich heute (05.04.2014) die Reportage “Diese Bilder verfolgen mich …” auf Phoenix gesehen habe.

    Ich hoffe alle Helfer sind wohl auf und können ihre unglaubliche Arbeit noch lange fortführen.

    Mir bleibt die Scham, dass ich dso eine Arbeit nicht leiste(n kann).
    Was ich gesehen habe werde ich nicht vergessen und ich werde in den nächsten Tagen mit einer Spenden versuchen einen kleinen Beitrag zu leisten.

    Alles Gute.

  7. Fam. Lehmann/Martinam 03.01.2014 um 19:28

    Sehr geehrter Dr. Jahn,

    wir haben gerade über Ihre Arbeit in dem kurzen Artikel in der aktuellen “Stern”-.Ausgabe gelesen. Wir haben daraufhin im Internet weiter über Sie und Ihre Arbeit recherchiert und uns entschlossen, unseren in diesem Jahr nicht “verböllertem” Betrag (Silvester….) von 100 € für “Ihre” Kinder zu spenden.

    Wir haben absolute Hochachtung vor dem, was sie vor Ort in Ruanda leisten!

    Zu dem Beruf eines Kinderchirurgen haben wir im Übrigen eine besondere Beziehung, da unser Sohn ohne eine OP direkt nach seiner Geburt (Zwerchfellhernie) und die fähigen Hände eines erfahrenen Kinderchirurgen heute nicht wohlbehütet und in Frieden mit uns leben könnte.

    Also nochmals “Hut ab” vor Ihrer Arbeit direkt vor Ort und wir sind uns sicher, dass Ihnen die Kinder (und deren Familien) auf ewig für Ihre Arbeit dankbar seien werden und wir hoffen natürlich, dass sich aufgrund der vielleicht auch dem dem “Stern”-Artikel ein Nachfolger für diese wichtige Arbeit in Ruanda findet.

    Wir wünschen Ihnen und “Ihren” Kinder noch viel Kraft und Freude am Leben.

    Viele liebe Grüße aus Halle an der Saale sendet Ihnen, lieber Dr. Jahn, Familie Lehmann/ Martin

  8. waltraud minkam 08.12.2013 um 19:40

    sehr geehrter herr doktor jahn,

    es ist außerordentlich großartig von ihnen, sich einer solchen arbeit zu stellen und so konsequent ihre sich selbst gestellte aufgabe zu erfüllen.

    voll respekt verneige ich mich vor ihnen und grüsse sie sehr herzlich
    waltraud mink

  9. Rolf Schneideram 19.02.2011 um 19:10

    Sehr geehrter Herr Dr.Jahn,

    ja das zappen beim Fernsehen hat auch seine guten Seiten.Sonst hätte ich heute auf SWR RP nicht die Sendung über Ihr Wirken in Ruanda gesehen.
    Es ist gut zu sehen, dass es noch Menschen gibt, die nicht immer nur reden sondern Probleme anpacken und versuchen das Leid in dieser Welt wenigstens in kleinem Rahmen zu lindern.Ich versichere Ihnen meinen ganzen Respekt und Hochachtung für Ihre Arbeit zu und wünsche Ihnen ein langes, gesundes Leben, viel Kraft und die Möglichkeiten,Menschen zu finden die Ihr Werk in Ihrem Sinne weiterführen.
    So lange es noch Menschen wie Sie gibt sollte man die Hoffnung für die Menschheit nicht aufgeben.
    Gott beschütze Sie und Ihre Schützlinge.
    Liebe Grüsse

    R.Schneider

  10. Sonja Krügeram 05.04.2009 um 22:26

    Sehr geehrter Herr Dr.Jahn
    auch ich habe gestern die Sendung bei phönix gesehen.
    ich kann mich den Worten meiner Vorkommentatorin nur anschließen.
    Sie sind ein einmahliger Mensch,ich danke Ihnen von ganzen Herzen dafür.
    Ich bin sehr beeindruckt,und Ihre Bilder gehen mir auch nicht mehr aus dem Kopf.
    Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Gesundheit für die liebevolle Arbeit mit Ihren Kindern.
    Alles Alles Gute für Sie.
    Herzliche Grüße Sonja Krüger

  11. Rosemarie Grillam 05.04.2009 um 21:18

    Lieber Herr Dr. Jahn!
    Auch mich hat der Film von gestern Abend sehr beeindruckt. Ich sah ihn bereits vor längerer Zeit schon einmal, dachte aber nicht daran, dass ich hier Unterlagen über Ihre Arbeit im Internet finden könnte. Da der Film schon einige Jahre alt ist, hat mich interessiert, zu erfahren, wo Sie jetzt sind und ob Sie noch für “Ihre” Kinder da sein können. Mit Freude las ich, dass Sie sich jetzt ganz in Kigali aufhalten und ständig vor Ort sind.
    Ich wünsche Ihnen für Ihr weiteres Leben viel Kraft, damit Sie den Menschen, die so dringend der Hilfe bedürfen, noch lange zur Seite stehen können. Sie geben so viel Liebe und Freude und ich denke, dass Ihnen das auch durch die Dankbarkeit des armen Volkes zurück gegeben wird.
    Liebe Grüße aus Bayern
    Rosemarie Grill

  12. franziska mülleram 05.04.2009 um 12:37

    Sehr geehrter Herr Dr. Jahn,

    gestern (04.04.2009) habe ich zufällig den Film über Ihre Arbeit in Ruanda im Fernsehen gesehen (http://www.phoenix.de/content/phoenix/tv_programm/diese_bilder_verfolgen_mich_dr_med_alfred_jahn/235901).
    Ich war sehr sehr begeistert von Ihrer Arbeit und vor allem von Ihrer Person. Ich habe selten einen Arzt gesehen, der so menschlich, respektvoll und liebevoll anderen Menschen begegnet, wie Sie es tun. Dass Sie ausserdem noch Ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten auf diese unspektakuläre und umso wirkungsvollere Art Kindern in Ruanda zu Gute kommen lassen, hat mich zutiefst beeindruckt.
    Ich wünsche Ihnen und “ihren” Kindern, dass Sie diese Unterstützung noch lange erfolgreich weiter geben und bekommen können.
    Herzlichste Grüße aus Berlin
    Franziska Müller

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